Welche Arten von Wasserenthärtungsanlagen gibt es?

Für den Privathaushalt gibt es nur eine Art von Wasserenthärter / Wasserenthärtungsanlage die auch nachweislich das Wasser enthärtet. Diese Wasserenthärter arbeiten mit dem Ionenaustauscherverfahren. Beim Ionenaustausch werden Kalzium- und Magnesiumionen (Härtebildner) gegen Natriumionen ausgetauscht. Daher kommt auch der Name: Ionenaustauscher.

Funktionsweise Ionenaustausch

Das zu enthärtende Wasser durchfließt dabei einen Drucktank der mit speziellem Kunstharz (Ionenaustauscherharz) befüllt ist. Dieses Tauscherharz besitzt die Eigenschaft die Ionen zu tauschen. Das basiert auf den chemischen Eigenschaften des im Wasser gelösten Kalziums und Magnesiums. Dieses Tauscherharz kann nur eine begrenzte Menge an Härtebildnern an sich binden. Ist das Tauscherharz gesättigt muss es mit speziellem Enthärtersalz regeneriert werden. Dieser Regenerationsvorgang findet bei den meisten Wasserenthärtern alle 3 – 4 Tage statt. Während der Regeneration kann meist kein weiches Wasser geliefert werden, daher lässt man die Regeneration während der Nacht stattfinden.

Sparsamkeit

Wasserenthärter mit neuster Technik arbeiten sehr sparsam, da Sie

  • über eine sogenannte Sparbesalzung verfügen
  • mengengesteuert arbeiten (regenerieren erst, wenn die Kapazität erschöpft ist)

Experimente mit „Wasserenthärtern“ welche auf elektronischer oder magnetischer Weise arbeiten sollen, haben gezeigt, dass diese „Wasserenthärter“ die Wasserhärte unverändert lassen und somit keinen Einfluss auf das Wasser haben. Es soll unter bestimmten Bedingungen keine Kalkablagerungen mehr geben, das konnte in vielen Tests nicht bestätigt werden. Viele Tests haben erwiesen, dass dieser Typ von Wasserenthärtern nicht zur Wasserenthärtung geeignet ist.

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